Service für Eltern

In diesem Bereich haben wir Dokumente und Anträge zusammengestellt, die Sie rund um den Schulbesuch Ihres Kindes benötigen könnten. Informieren Sie sich über Möglichkeiten der Unterstützung und Kostenerstattung, z. B. für Klassenfahrten, Schülerspeisung und Schulmaterialien.

Bildungs- und Teilhabepaket Wenn Sie Leistungen nach dem SGB II (Hartz IV), SGB XII (Sozialhilfe), Wohngeld, Kinderzuschlag, BaföG oder Asylbewerberleistungsgesetz beziehen, haben Sie für Ihre Kinder Anspruch auf Leistungen nach dem Bildungs- und Teilhabepaket. Diese können für ganz unterschiedliche Dinge beantragt werden, z.B. Kosten der Schülerspeisung, Fahrtkosten für den Schulweg, Beiträge für Sportvereine, Arbeitsgemeinschaften, Kosten für Schulmaterialien u.ä Hier stellen wir Ihnen die erforderlichen Anträge und Merkblätter zur Verfügung: >> Antragsformulare Bildungs- und Teilhabeleistungen (www.potsdam.de)

Schülerspeisung
Wenn Sie keine Unterstützung aus dem Bildungs- und Teilhabepaket erhalten, aber aus anderen Gründen bedürftig sind, können Sie die Härtefallregelung der Stadt Potsdam in Anspruch nehmen. Voraussetzung ist, dass sich der Hauptwohnsitz des Kindes in Potsdam befindet.
>> Härtefall-Erklärung

Schulsozialfonds

FAQ „Schulsozialfonds“

Was ist der Schulsozialfonds?

Allen Schülerinnen und Schülern an Schulen im Land Brandenburg soll es unabhängig von der sozialen Lage der Eltern und in Ergänzung der Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes – ermöglicht werden, an kostenpflichtigen schulischen Angeboten und Aktivitäten teilzunehmen. Deshalb gibt es an jeder Schule einen Sozialfonds für Schülerinnen und Schüler.

Wer ist die Zielgruppe?

Zielgruppe für die Gewährung einer finanziellen Unterstützung sind u. a. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 10, deren Eltern sich in einer finanziellen Notlage befinden. Bedürftige Eltern sollen sich an die Lehrkraft ihres Kindes oder die Schulleitung wenden, welche die Prüfung der Bedürftigkeit vornimmt und dokumentiert.

Wie kann ich die Bedürftigkeit prüfen?

Von der Bedürftigkeit ist regelmäßig auszugehen, wenn die Eltern eine Befreiung vom Eigenanteil gemäß den Bestimmungen der Lernmittelverordnung geltend gemacht haben oder Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II), Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII), Grundleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, Kinderzuschlag nach dem Bundeskindergeldgesetz (BKGG) oder Wohngeld nach dem Wohngeldgesetz (WoGG) erhalten.

Im Unterschied dazu werden Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes, beispielsweise für Nachhilfeunterricht, Klassenfahrten, Mitgliedsbeiträge des Sportvereins, Gebühren der Musikschule u.ä. von bedürftigen Eltern bei der Kommune, also bei der Landeshauptstadt Potsdam (im Haus 2, Soziale-Leistungen@Rathaus.Potsdam.de) beantragt.

Gibt es Anträge, welche an die Eltern ausgereicht werden können oder erfolgt die Abrechnung formlos?

Vorgegebene Antragsformulare gibt es nicht. Viele Schulen haben ein eigenes Formular entwickelt, welches sie zur Antragsstellung verwenden.
Hier finden sie unser Formular: Schulsozialfond Infozettel

1. Zuwendungszweck:

(1) Ziel der Richtlinie ist, allen Schülerinnen und Schülern an Schulen im Land Brandenburg unabhängig von der sozialen Lage der Eltern in Ergänzung der Leistungen für Bildung und Teilhabe gemäß § 28 SGB II oder § 34 SGB XII die Teilhabe an kostenpflichtigen schulischen Angeboten und Aktivitäten zu ermöglichen.

(2) Das Land gewährt nach Maßgabe dieser Richtlinien und unter Beachtung des § 44 der Landeshaushaltsordnung (LHO) sowie der hierzu erlassenen Verwaltungsvorschriften Zuwendungen zur finanziellen Unterstützung von Schülerinnen und Schülern zu den Kosten, die im Zusammenhang mit schulischen Veranstaltungen oder mit besonderem schulbezogenem Bedarf entstehen.

(3) Zielgruppe für die Gewährung der finanziellen Unterstützung sind Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 10, deren Eltern sich in einer finanziellen Notlage befinden. Hiervon ist regelmäßig auszugehen, wenn die Eltern eine Befreiung vom Eigenanteil gemäß den Bestimmungen der Lernmittelverordnung geltend gemacht haben oder Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II), Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII), Grundleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, Kinderzuschlag nach dem Bundeskindergeldgesetz (BKGG) oder Wohngeld nach dem Wohngeldgesetz (WoGG) erhalten.

2. Finanzierungsmöglichkeiten:

Finanzierung über SSF nur möglich, wenn:

A) SuS bzw. deren Eltern anspruchsberechtigt sind (siehe Nr. 2 Absatz 3),
B) es sich um kostenpflichtige schulische Angebote und Aktivitäten handelt,
C) Doppelförderung (aus Bildungs- und Teilhabepaket) ausgeschlossen wird,
D) es sich um Leistungen handelt, die nicht der Kostentragungspflicht des Schulträgers unterfallen, z. B.:

• ergänzende kostenpflichtige Ganztags-Angebote,
• Lern- und Arbeitsmittel, die von der Lernmittelfreiheit ausgenommen sind und
• Nutzung höherwertiger technischer Hilfsmittel

Erläuterung zu A)
Die Zielgruppe für die Gewährung der finanziellen Unterstützung wird mit dem Kriterium „finanzielle Notlage“ beschrieben. Als eindeutiger Indikator für eine finanzielle Notlage wird der Bezug von Leistungen gem. (3) benannt. Darüber hinaus besteht jedoch im Einzelfall eine Öffnungsmöglichkeit (sog. Härtefälle) hinsichtlich einer vergleichbaren temporären Notlage der Familie, z.B. durch unverschuldete unglückliche Umstände oder schwerwiegende Ereignisse. Beispielhaft wären zu nennen:

• Trennung der Eltern,
• Todesfälle,
• Unfälle,
• Einnahmeausfälle bei Selbstständigkeit der Eltern usw.

Erläuterung zu B)
Es handelt sich in den Fällen um kostenpflichtige schulische Angebote bzw. Aktivitäten, wenn alle SuS bzw. deren Eltern grundsätzlich einen finanziellen Beitrag zur Kostentragung dieses Angebotes leisten müssen. In diesen Fällen dient der SSF als sozialer Nachteilsausgleich, wenn die Anspruchsvoraussetzungen vorliegen. Eine Vollfinanzierung über den SSF eines für alle SuS kostenlosen Projekts ist nicht möglich.

Erläuterung zu D)
Von der Lernmittelfreiheit ausgenommen sind gem. LernMV insbesondere Arbeitshefte, Arbeitsblätter und Aufgabensammlungen.

Bei hochwertigen technischen Hilfsmitteln (z.B. Laptops, hochwertige Taschenrechner o.ä.) kann aufgrund der Kosten grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass diese aus den Leistungen im Rahmen des BuT nicht finanzierbar sind. Daher ist eine Finanzierung aus dem SSF möglich, wenn die o.g. Anspruchsvoraussetzungen vorliegen.

Beratung & Unterstützung:

Die Empfänger der jeweiligen Anträge sind in den Formularen und Merkblättern jeweils benannt. Diese beraten in der Regel auch bei inhaltlichen Fragen. Im Rahmen unserer Kenntnisse und Möglichkeiten unterstützen wir Sie ebenfalls gern bei der Ausfüllung.

Für Fragen steht Ihnen Frau Heldt im Sekretariat gern zur Verfügung. Bei umfangreicherem Beratungsbedarf vereinbaren Sie bitte nach Möglichkeit vorab telefonisch einen Termin.

Anträge, die durch die Schule bearbeitet oder weitergeleitet werden müssen, richten Sie bitte

per Post:

Grundschule im Bornstedter Feld
Jakob-von-Gundling-Straße 25
14469 Potsdam

per Mail: info@grundschule-bornstedter-feld.de

per Telefon / Fax:

Tel. 0331 / 289 – 4530
Fax 0331 / 289 – 4531

Anliegen oder Mitteilungen können Sie jederzeit auch im Sekretariat der Schule abgeben.