Gemeinsam machten wir uns am 13.08. mit Frau Wiggert, Frau Prochnow und Frau Scherreiks auf den Weg zum Luftschiffhafen. Dort angekommen wartete schon der Olympiasieger Jan Vandrey mit seinem Kollegen Moritz auf uns.

Zur Vorbereitung auf unsere Fahrt im 12er-Kanu mussten wir das Kanu erst einmal in das Wasser tragen. Wir waren etwas skeptisch – ob das wirklich funktioniert? Als Team haben wir es ganz schnell geschafft.

Das Kanu lag im Wasser und nun ging es an die Mannschaften. Es gab passend zu den Kanufarben gelb und grün ein Bananen- und ein Gurkenboot, auf das wir uns aufteilen sollten.

Bevor wir starten konnten, erklärten uns Jan und Moritz die richtige Paddeltechnik. Es sah eigentlich ganz leicht aus.

Endlich konnten wir los! Im Sonnenschein paddelten wir über die Havel. Doch nach einer Weile waren wir ziemlich kaputt..

Umso glücklicher waren wir, als die Frühstückspause anstand – die hatten wir uns wirklich verdient!

Danach ging es weiter in Richtung „Dschungel“. In einem kleinen Kanal Richtung Hermannswerder fuhren wir langsam und leise durch, um die Tiere nicht zu verscheuchen oder aufzuwecken. Wir haben viele schlafende Enten und Libellen beobachtet.

Nach der Fahrt durch den Dschungel fuhren wir wieder in Richtung Luftschiffhafen. Wir waren alle schon sehr erschöpft, gleichzeitig aber auch gespannt, weil uns dort eine Überraschung erwarten sollte.

Der Olympiasieger Jan Vandrey zeigte uns in einer gemütlichen Runde auf der Wiese seine Goldmedaille! Alle durften sie anfassen – sie war ziemlich schwer. Das war jedoch nicht die einzige Überraschung. Als kleines Geschenk erhielten wir einen wasserdichten Beutel für zukünftige Sportausflüge auf dem Wasser und eine handsignierte Autogrammkarte von Jan! Alle haben sich sehr gefreut.

Zum Schluss wurden einige Kinder aus unserer Klasse für ein Talent-Camp in den Herbstferien ausgewählt. Wir sind gespannt, was sie uns davon erzählen werden. Glücklicherweise können wir Ende des Schuljahres noch einmal zum Luftschiffhafen fahren, um dort Einer-Kanus auszuprobieren.

© Lynn Scherreiks