Der gegenseitige Besuch und der interaktive Austausch von SchülerInnen und LehrerInnen aus Deutschland in und mit anderen Ländern fördert neben der Sozial- auch die Kulturkompetenz. Der POTSDAMER fragte Romy Streitenberger, Lehrerin an der Grundschule im Bornstedter Feld, wie ein solcher Besuch und Austausch bei ihnen aussah, als Ende April dieses Jahres SchülerInnen und LehrerInnen aus Schottland, Russland und der Türkei zu Besuch waren.
„Bewegung und Entspannung standen im Mittelpunkt des einwöchigen Aufenthaltes unserer drei Partnerschulen im Rahmen des ERASMUS+ Projektes.

Lehrer/innen und Schüler/innen aus Schottland, Russland und der Türkei erprobten zusammen mit unseren deutschen Kindern verschiedenste Aktivierungs- und Schulhofspiele für den Schulalltag. Sie zeigten sich gegenseitig ihre Lieblingsspiele für den Pausenhof und bewerteten sogenannte „Energizer“ nach ihrer Wirkung. Anschließend erstellten die Kinder ein Ranking ihrer TOP 10. Darunter zählt auch ein Buchstabierspiel, welches die Schüler/innen sogar in der Straßenbahn, im Café und abends in der Unterkunft zum Dauerbrenner werden ließen. Zurzeit entwerfen wir eigene QR-Codes, über die alle gesammelten Ergebnisse online abgerufen werden können. Als Ausgleich zu unserer Arbeit in der Schule, sorgte ein eigens auf uns zugeschnittener Open-Air Yoga Kurs im BUGA Park.
Neben unserer eigentlichen Projektarbeit, zeigten wir unseren Gästen natürlich auch ausgewählte Sehenswürdigkeiten Potsdams und Berlins. Eine Fahrt mit dem Wassertaxi wurde zu einem besonderen Highlight für einen schottischen Schüler, der zum ersten Mal mit einem Schiff fuhr. Alle Nationen haben sich sehr gut verstanden und viel miteinander gelacht. Wir freuen uns auf unseren Besuch in Schottland im nächsten Jahr.“

Dieser Artikel ist im „Potsdamer – Magazin der Havelregion“ am 4. Juni 2019 erschienen.